Wirkung
Das therapeutische Moment im WasserTanzen besteht in gefühlter und zugelassener Nähe bzw. erlaubter und erfahrener Abgrenzung. Einfühlsame Begleitung erlaubt Gefühlen sich in einem geschützten Rahmen zu entfalten und zu integrieren. Im Folgenden soll etwas genauer ausgeführt werden, warum WATA® ein wichtiges Instrument zur therapeutischen Behandlung darstellt.
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Bis zu 50% unserer Körperenergie fliesst im Stehen und Sitzen in die Arbeit der Haltemuskulatur (dies besonders bei einer unökonomischen, schlechten Haltung). Im Wasser wird diese Muskulatur nicht eingesetzt und kann sich - entspannen. Die dadurch freiwerdende Energie steht dann zur Verfügung und wird häufig als große Bewusstheit bei gleichzeitiger tiefer Körperentspannung empfunden.
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Durch den Wechsel ins Wasserelement verlagert sich auch die Sinneswahrnehmung hin zum taktilen Haut- und Berührungssinn.
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Muskuläre Entspannung und Atemstopp verlängern den Atemzyklus. Der Atemstopp unter Wasser gelingt viel leichter als an der Luft, da hier der Tauch- und Inspirationsreflex ins Spiel kommt. Dieser tritt bei der Benetzung des Gesichtes mit Wasser ein und verschliesst beim Säugling automatisch den Nasen-/Rachenraum. Weiters werden die wichtigsten Stoffwechselprozesse im Körper herabgesetzt (Muskeltonus, Herz- und Atemfrequenz). Auch die bewusste kortikale Kontrolle (angstvolles Atemanhalten) verliert sich.
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